Pädagogisches Konzept Langform
1. Vorwort
Unsere Konzeption wurde auf Grundlage gesetzlicher Vorschriften, pädagogischer und gesellschaftlicher Werte und Normen, sowie persönlichen Erfahrungen erarbeitet.
2. Grundhaltung
Wir achten jedes Kind in seiner Würde als Mensch. Alle Gefühle und Emotionen des Kindes sind willkommen. In unserer Einrichtung begegnen wir allen Menschen, unabhängig ihrer geistigen und körperlichen Konstitution, ihrer geschlechtlichen Identität, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion und ihrer nationalen, ethtischen und sozialen Zugehörigkeit, respektvoll und offen. Wir verstehen unsere Arbeit als Auftrag, den Wert einer offenen und respektvollen Gesellschaft vorzuleben.
Wir gehen wertschätzend und neugierig mit Menschen in Beziehung.
Unsere Beziehungsgestaltung ist geprägt vom systemischen Denk- und Haltungsansatz.
Im Sinne der Rechte für Kinder (UN- Kinderrechtskonvention vom 20.11.1989) sehen wir uns Kindern gegenüber verpflichtet, ihr Wohl, ihre Lebensentwicklung, ihre Identität, ihre Gewissens-, Meinungs- und Religionsfreiheit zu schützen. Wir verstehen Kindergarten als einen öffentlichen Raum, in dem Kinder bestehende Gesellschaftsstrukturen kennenlernen, nachvollziehen und hinterfragen. In unserer Arbeit wollen wir den Wert einer offenen und respektvollen Gesellschaft vorleben.
Rassismus, Ausgrenzung und Intoleranz haben bei uns keinen Platz.
Kinder sind die Entwickler:innen und Gestalter:innen unserer Zukunft.
3. Zielsetzung
Unser Ziel ist es, mit jedem Kind in Beziehung zu gehen. Dabei ist es uns wichtig, jedes Kind in seiner einzigartigen Persönlichkeit wahr zu nehmen und zu begleiten. Wir schaffen einen Ort, an welchem sich jedes Kind entsprechend seiner Entwicklung frei entfalten und seinen Platz in der Gruppe finden kann. Wir verstehen unsere pädagogische Arbeit als einen lebendigen Prozess, welcher mit der Beobachtung beginnt. Bedürfnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden wahrgenommen, analysiert und reflektiert, um Entwicklungsprozesse zu begleiten. Über den Austausch mehrerer Beobachtungen, können wir jedes Kind in seiner persönlichen Lebenssituation und der eigenen Sicht der Welt kennenlernen. Die Kinder erleben emotionale Zuwendung, Schutz und Geborgenheit. Ihre Bedürfnisse und Gefühle werden in der Gruppe und durch Vertrauenspersonen wahr- und ernstgenommen. Wir gewährleisten kindliches Lernen durch Spielen in vielfältiger Form, in geeigneten Räumen und mit ausreichend Zeit. Kommunikation, in ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen, ist Basis unserer Arbeit. Wir legen großen Wert darauf, einen bewussten Umgang mit Sprache zu entwickeln, um im täglichen Austausch füreinander nachvollziehbar zu sein. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist das Erlernen und Festigen toleranten und respektvollen Umgangs miteinander. Bewertet wird nicht der Mensch, sondern sein Verhalten. In Konfliktsituationen der Kinder sehen wir uns als Vermittelnde. An der Planung und Gestaltung des Zusammenlebens nehmen die Kinder aktiv teil. Sie lernen, durch das gemeinsame Erarbeiten von Regeln, Ritualen und Konfliktlösungsstrategien, ihren Alltag mit zu gestalten.
4. Spiel und Bildung
Die ursprünglichste Form des Lernens ist das Spielen. Das freie Spiel bildet den Mittelpunkt im Tagesverlauf. Es ist bestimmt durch das Funktionsspiel, Konstruktionsspiel, Bewegungsspiel, Regelspiel und Rollenspiel. Das freie Spiel ist ein Erprobungsfeld für Kinder, eigenen Ideen nachzugehen. Im gemeinsamen Spiel sammeln sie Erfahrungen des sozialen Miteinanders und setzen sich mit Herausforderungen und Konflikten auseinander. Uns ist wichtig, dass Kinder aus eigener Initiative handeln. Selbstbestimmt lernen sie ihre Umgebung kennen und werden sich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst. Das stärkt das Selbstvertrauen. Aus dem Beobachten und Hinhören können wir aktuelle Themen und Ideen aus dem Leben der Kinder aufgreifen und begleiten. Jede Form des Spielens erweitert die Kommunikation zwischen den Kindern und fördert in besonderer Weise die sprachliche Entwicklung des Einzelnen.
5. Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung
Die Entwicklung der Persönlichkeit des Menschen ist für uns ein lebenslanger Prozess. Der Kindergarten ist ein Ort, an welchem das Kind außerhalb seines Familiensystems, Erkenntnisse im Umgang mit sich und mit unterschiedlichen Persönlichkeiten sammeln kann. Diese Erfahrungen wirken auf die kindliche Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung. Wir geben dem Kind Raum und Zeit für autonome Entwicklungsschritte. Der Kindergarten stellt einen Konfliktraum dar, in welchem das Kind Selbstwirksamkeit erleben und Identitätsbewusstsein erfahren kann. Wir verstehen Konflikte dabei als Entwicklungsmotoren. Der Kindergarten als sozialer Raum ermöglicht es dem Kind, unterschiedliche Persönlichkeiten zu erleben. Durch Ausprobieren und Nachahmen diverser Rollen kann das Kind eigene Rollenbilder entwickeln und sich mit diesen auseinandersetzen. Wir legen Wert darauf, unterschiedliche Rollenbilder anzubieten. Für uns ist es selbstverständlich und bereichernd in einem Team mit diversen Persönlichkeiten zusammen zu arbeiten.
Wir geben dem Kind Raum und Zeit, seiner innewohnenden Neugier an körperlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden nachzugehen. Auf körperlicher Ebene setzt sich das Kind mit seinen eigenen Bedürfnissen und Grenzen und denen anderer Kinder auseinander. Mit dem Erleben des eigenen Körpers wird das äußere Erscheinungsbild, das soziale Geschlecht und das subjektiv gefühlte Geschlecht als individuelle Besonderheit bewusst. Für uns ist es selbstverständlich in einem diversen Team zu arbeiten. Die Kindergartenzeit steht auch für die sexuelle Entwicklung und Selbstbestimmung des Kindes. Wir schaffen räumliche Rückzugsmöglichkeiten und achten auf die körperliche sowie seelische Unversehrtheit eines jeden Kindes. Das Kind kann seinen eigenen und andere Körper wahrnehmen, erforschen und sinnliche Erfahrungen sammeln und seine eigene sexuelle Neugier und Erregbarkeit entdecken und erleben. Wir begleiten diese Entwicklungsprozesse unter Berücksichtigung der kindlichen Privatsphäre. Das Kennenlernen verschiedener Kulturen und der offene Umgang mit ihnen sind Bestandteil des Alltags der Kinder. Kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden wahrgenommen und wertgeschätzt.
6. Musik und Bewegung
Musik ist in unserem Alltag eine wichtige Kommunikationsform.
Unter Musik verstehen wir das Erzeugen und Wahrnehmen von Klängen mit dem eigenen Körper oder mit verschiedenen Instrumenten. Sie gibt uns die Möglichkeit und den Raum, Emotionen auszudrücken und die Sinne anzuregen. Musik schafft eine besondere Art der Gemeinschaft. Ein breit gefächertes Angebot an Instrumenten und Tonträgern lädt die Kinder dazu ein, eigene Klangerlebnisse zu entwickeln, rhythmische Bewegungsformen kennenzulernen und die Vielseitigkeit von Musik zu erleben.
Über Musik können sich die Kinder mit anderen Kulturen auseinandersetzen und die Vielseitigkeit auf unserer Welt kennenlernen. Spiele mit dem Schwerpunkt "Musik und Bewegung" fördern in herausragender Weise die psychische und physische Entwicklung.
7. Nutzung digitaler Inhalte und Abspielgeräte
Die Kinder erleben uns Erwachsene im täglichen Umgang mit digitalen Inhalten und Abspielgeräten. Diese nutzen wir zur Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse. Im Besonderen arbeiten wir mit Fotos, um Eltern einen täglichen Einblick in das Tagesgeschehen zu ermöglichen. Darüber hinaus verwenden wir die Dokumentationen zur Analyse und Reflexion unserer pädagogischen Arbeit. Im Kindergarten stehen den Kindern digitale Inhalte und Abspielgeräte in Form eines kabellosen Lautsprechers zur Wiedergabe von Hörspielen, Hörbüchern und Musik zur Verfügung. Die Kinder können diesen Lautsprecher, in Absprache mit uns Erwachsenen, selbstbestimmt nutzen. Wir bedienen uns der Präsentationsform des "Bilderbuchkinos". Mit Hilfe eines Beamers werden abfotografierte Kinderbuchseiten auf eine Leinwand projeziert. Dies ermöglicht der Kindergruppe ein Gemeinschaftserlebnis. Die Kinder können sich aktiv mit einbringen, Fragen stellen, Gesehenes kommentieren und sich aufeinander beziehen.
Kindliches Lernen heißt für uns Lernen mit allen Sinnen und in Beziehungen. Wir bieten daher den Kindern keine digitalen Lernangebote wie Lerncomputer, Fernsehgeräte und digital gesteuerte Spielwaren an. Wir sehen uns in der Verantwortung, Kinder in der Auseinandersetzung und Verarbeitung ihres Medienkonsums zu begleiten. Wir bieten ihnen Zeit und Raum, um sich untereinander und mit uns Erwachsenen über das Gehörte und Gesehene auszutauschen. Dies kann u.a. ein offener Austausch über eine Geschichte im Rahmen einer Mittagsruhe oder eines Morgenkreises sein. Digitale Inhalte und Abspielgeräte prägen maßgeblich die gesellschaftliche Gegenwart und Zukunft. Als pädagogische Fachkräfte sehen wir uns in der Verantwortung, uns mit dem Umgang und dem Einfluss digitaler Inhalte und Abspielgeräte im Kontext der kindlichen Entwicklung kritisch auseinander zu setzen. In Form von Gesprächen und themenbezogenen Elternabenden bieten wir den Eltern einen offenen und konstruktiven Erfahrungsaustausch an. Wir sehen uns in diesem Prozess als Mitlernende.
8. Raumkonzept
Unser Kindergarten ist ein Ort für Kinder. Es ist ein Ort, an welchem Kinder eigene Erfahrungen machen und ermutigt werden, selbst mitzugestalten. Hier können sie sich selbstbestimmt und selbständig bewegen.
Alle Räume sind so konzipiert, dass sie in ihrem Angebot und in ihrer Funktionalität für alle Kinder nachvollziehbar sind. Alles, was sich für Kinder in Reichweite befindet, dürfen sie eigenständig nutzen. Die einzelnen Räume bieten unterschiedliche thematische Schwerpunkte an. Es gibt Bereiche sowohl für dynamisches Spiel als auch für ruhige Beschäftigungen.
Inventar und Materialangebot der Räume ermöglichen allen Kindern Auseinandersetzung auf vielfältige Art und Weise. Innerhalb der Räume gibt es diverse Einbauten, welche als Rückzugsbereiche dienen. Gemeinsam mit den Kindern entwickeln wir nachvollziehbare Regeln zur Nutzung der Räume und des Inventars.
9. Natur und Umwelt
Die Kinder erkunden ihr Wohnumfeld und lernen, sich in diesem zurecht zu finden. Dazu gehört auch die Bewegung und Erfahrung im öffentlichen Straßenverkehr. Der tägliche, wetterunabhängige Aufenthalt im Freien und regelmäßige Ausflüge zu nahe gelegenen Parks und Spielplätzen sind fester Bestandteil unserer Arbeit. Wir beschäftigen uns mit Natur als Lebensumfeld und achten auf einen sorgsamen Umgang mit Pflanzen und Tieren. Wichtig ist uns das freie Bewegen und Spielen in der Natur, um den Kindern zu ermöglichen, ihre Vielfalt beobachten und kennenlernen zu können. In der Einrichtung stehen Material, Raum und Zeit zur Verfügung, um die Erfahrungen aus und mit der Natur im Alltag zu integrieren. Einmal im Jahr bieten wir eine mehrtägige Kindergartenreise an. Die Kinder entdecken und erforschen in einer intensiven Spielzeit das Berliner Umland und erleben den Wald als ergänzendes Lebensumfeld.
10. Gesundheit
Wir verstehen Gesundheit als ganzheitlichen Zustand, der über das Nicht-Kranksein hinaus geht. Gesund sein bedeutet für uns, sich körperlich, seelisch und sozial wohl zu fühlen. Wir achten auf ausreichend Raum für Bewegung, ausgewogene Ernährung, emotionale Geborgenheit und Zuwendung, sowie soziale Interaktion. Für uns bedeutet Ernährung nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern die Möglichkeit Essen sinnlich zu erfahren. Wir legen Wert auf einen bewussten und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und lassen die Kinder an der Gestaltung der Mahlzeiten teilhaben. Im Kindergarten bieten wir eine vielfältige Auswahl an frischen Lebensmitteln und Mahlzeiten an. Das gemeinsame Essen bedeutet für uns miteinander in Beziehung zu treten und Gesprächsanlässe zu schaffen. Im Tagesverlauf achten wir auf Pausen. Hierzu zählt auch die Mittagruhe. Wir schaffen eine reizarme Atmosphäre, in welcher Entspannung möglich werden kann. Während der Begleitung der körperlichen Pflege, wie unter anderem das Wickeln und das An-/Ausziehen, gehen wir intensiv mit dem Kind in Beziehung und achten seine Bedürfnisse und Wünsche.
11. Zusammenarbeit - Erzieher:innen und Eltern
Eltern und Erzieher:innen bilden eine Erziehungskooperation. Gegenseitiges Interesse, Verbindlichkeit und Wertschätzung zueinander bilden das Fundament dieser Zusammenarbeit. Wir sprechen Eltern als wichtigste Bezugspersonen des Kindes an. Im Kontext der Erziehungskooperation wahren wir zu allen Eltern eine professionelle Nähe. Dies hilft uns außerhalb der Familiensysteme zu bleiben und handlungsfähig in der pädagogischen Arbeit zu sein. Wir nutzen das "Sie" als sprachliches Mittel zur persönlichen Anrede.
Das regelmäßige Gespräch mit den Eltern hilft uns, die Persönlichkeit des Kindes in seiner Individualität und in seiner konkreten Lebenssituation zu verstehen. Der Gedankenaustausch mit allen Eltern ist für unsere Arbeit notwendig. Im Mittelpunkt stehen Kurzgespräche beim Bringen und Abholen der Kinder. Mindestens einmal jährlich bieten wir allen Eltern ein ausführliches Gespräch an. Wir tauschen uns über die Entwicklung des Kindes aus, geben Einblicke in den Kindergartenalltag und sprechen über den Alltag des Kindes zu Hause. Die Eltern haben die Möglichkeit, Wünsche, Ideen und Bedenken zu äußern. Zweimal im Jahr laden wir die Eltern zu themenbezogenen Elternversammlungen ein. Besteht der Bedarf seitens der Elternvertreter:innen nach einem persönlichen Austausch mit den Vorständen des Trägers bzw. der Leitung der Einrichtung, ist ein Treffen grundsätzlich nach Vereinbarung während der regulären Geschäftszeit möglich.
12. Eingewöhnungen und Abschiede
Grundgedanken
Ziel des Eingewöhnungsprozesses ist es, eine tragfähige Beziehung zwischen Erzieher:in und Kind aufzubauen und dem Kind zu ermöglichen, die Einrichtung mit all ihren Abläufen, Regeln und Ritualen kennen zu lernen und sich darin zurecht zu finden.
Wir unterstützen das Kind dabei, seinen Weg in seinem eigenen Tempo in den Kindergarten zu finden. Eingewöhnungen und Abschiede sind Zeiten des Loslassens und des Zulassens. Diese Prozesse stellen besondere Herausforderungen für Eltern und Kind dar. Unsere Aufgabe ist es, Eltern und Kind eine Zeit des Ankommens, des Fühlens und des Kennenlernens zu ermöglichen.
Der Übergang des Kindes zur Schule steht für eine Zeit des Abschieds. Wir schaffen Zeit und Raum für diese Veränderungsprozesse.
13. Fort-/ Weiterbildungen und Supervision
Uns ist wichtig, aktuelle Bildungsangebote kennen zu lernen und regelmäßig Fort-und Weiterbildungsmaßnahmen zu besuchen. Jedes Teammitglied nimmt jährlich an einer Fortbildung teil. Die Fortbildungen werden eigenverantwortlich aus aktuellen und persönlichen Themen in Bezug zum pädagogischen Alltag gewählt. Zusätzlich findet einmal im Jahr eine Teamfortbildung statt. Alle 4-6 Wochen nehmen alle pädagogischen Mitarbeitenden an einer externen Supervision teil, die die Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, Teamcoaching und Fallbesprechungen beinhaltet. Die Leitung nimmt regelmäßig Leitungssupervision wahr.
14. Evaluation
14.a. Externe Evaluation
Jede Kita in Berlin wird in einem Rhythmus von mindestens fünf Jahren durch einen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft "anerkannten Anbieter für externe Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm" evaluiert. Die Evaluation ist für jeden öffentlich geförderten Träger einer Kita verpflichtend
(Quelle:Qualitätsvereinbarung Kindertagesstätten - QVTAG).
Aufgabe der externen Evaluation zum BBP ist es, den Kindertagesstätten eine fachlich begründete Fremdeinschätzung zu ihrer pädagogischen Arbeit mitzuteilen.
Dazu gehören Aussagen zur mittelbaren wie unmittelbaren Arbeit mit den Kindern, zur Zusammenarbeit im Team und zur Gestaltung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Eltern.
Für die Einschätzung werden Träger, Kita-Leitung, einzelne Erzieher:innen, Kinder und Eltern befragt (z.B. über ein Interview, Fragebögen o.ä.), die Einrichtung genau betrachtet (Wie sind die Räume gestaltet? Welche (Spiel-) Materialien stehen den Kindern zur Verfügung?) und die Interaktionen zwischen Erzieher(innen) und Kindern beobachtet (Welches Bildungsverständnis wird im Umgang mit den Kindern erkennbar?).
2013 wurde die Einrichtung durch Pädquis gGmbH extern evaluiert.
Die externe Evaluation im Jahr 2018 und 2024 wurde durch das Unternehmen "ektimo" durchgeführt.
14.b. Interene Evaluation
Das Team überprüft in regelmäßig festgelegten Abständen die eigenen gesetzten pädagogischen und organisatorischen Ziele.
In Teamsitzungen und Supervisionen werden einzelne Schwerpunkte des bestehenden Konzeptes mit der aktuellen Arbeitssituation verglichen und ausgewertet. Um die Außensicht in der Überprüfung zu berücksichtigen werden regelmäßige Elternbefragungen zu einzelnen Themen des pädagogischen Alltages in Form anonymer Elternfragebögen durchgeführt. Die Auswertungen werden den Eltern zur Verfügung gestellt.
15. Berliner Bildungsprogramm (BBP)
Die Schwerpunkte des BBP finden sich in unserer täglichen pädagogischen Arbeit wieder.
16. Schlussbemerkung
Dieses Konzept ist eine überarbeitete Version, die sich in der praktischen Arbeit bewähren muss und auch weiterhin verändert und ergänzt wird.
Letzte Aktualisierung am 13.09.2026